Ein Zoo ohne Zäune
Eine Safari in Malawi, dem „warmen Herz Afrikas“, lässt Abenteuer-Touristen nichts zu wünschen übrig. Die Vielfalt der Wildtiere scheint größer als in manch einem Zoo – und Käfige sind weit und breit nicht zu sehen.Der südostafrikanische Staat Malawi hat seinen liebevollen Kosenamen „Das warme Herz Afrikas“ nicht etwa seinen Landschaften oder seinem subtropischen Klima zu verdanken, sondern der Freundlichkeit und Warmherzigkeit seiner Bevölkerung. Die Menschen in Malawi sind Fremden gegenüber sehr aufgeschlossen und interessiert und teilen die vielen Schätze ihres Landes gerne mit der immer noch überschaubaren Anzahl an Touristen, die sich jedes Jahr entscheiden, dieses ganz besondere Land Afrikas kennenzulernen.
Seiner vollständigen Lage im afrikanischen Grabenbruchsystem hat Malawi seine landschaftliche Besonderheit zu verdanken. Diese variiert in dem kleinen von Hunger und Armut geplagten Land zwischen Hochflächen, die von einzelnen Inselbergen überragt werden und weiten Ebenen, mit scheinbar jeden Kilometer wechselnder Vegetation. Die sich scheinbar endlos hinstreckenden Ebenen werden von Tee-, Tabak- und Zuckerrohrplantagen dominiert. Unverwechselbar wird Malawi durch den drittgrößten See Afrikas, der einen großen Anteil der gesamten Fläche ausmacht und sich entlang seiner östlichen Grenze erstreckt: dem Malawi-See.
Für jeden Besucher, der sich entschließt, entweder als Individual-Tourist oder als Mitglied einer Safari-Rundreise „das warme Herz Afrikas“ zu erkunden, sind zwei seiner Einzigartigkeiten ein absolutes Muss: Eben dieser Malawi-See, sowie die Beobachtung der außergewöhnlichen Wildtiere in den vielen Nationalparks und Wildreservaten. Obwohl das Land, in dem die Lebenserwartungen in den letzten Jahren auf 35 Jahre gesunken ist, nicht zu den „Big-Five“ Zielen gehört, weckt die unmittelbare Nähe zu der Vierzahl an verschiedenen exotischen Tieren schnell das Gefühl, in einem Zoo zu sein. Denn von den „großen Fünf“ Tieren, nämlich den Elefanten, Kaffernbüffeln, Löwen, Leoparden und Nashörnern fehlen nur letztere im Tierreich Malawis.
Die eindrucksvollsten Safari-Touren können in folgenden Nationalparks erlebt werden: Im nördlichen Wildpark Vwaza Marsh können zum Beispiel Flusspferde, Kudus, Impalas, Elefanten und viele Vögel beobachten werden. Im noch weiter nördlich gelegenen größten Nationalpark, dem Nyika Park leben Zebras und große Antilopenherden. Diese zeitlos scheinende Fläche kann am besten in leichten Wanderungen oder auf dem Rücken eines Pferdes bestaunt werden. Auf diesem Wege kommt man den uns sonst so fremden Tieren noch näher.
Im Reich der TiereDer Kruger Nationalpark in Südafrika ist eines der größten Wildschutzgebiete der Welt. Hinzu kommt eine Vielzahl kleiner Reservate, die ebenfalls im Nordosten des Landes zu finden sind. Und auch diese besitzen ihren ganz persönlichen Charme – so auch das Makutsi Wildreservat, wo auch schon mal ein Elefant am Frühstücksbuffet, der von Safari-Urlaubern bewohnten Lodge posiert. |
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Der asiatische TraumBereits in den neunziger Jahren hat sich Singapur als Boomtown, Vielvölkerstaat und internationales Finanzzentrum etabliert. Doch der Stadtstaat gehört nicht nur zu den reichsten Ländern der Welt, sondern begeistert, neben seinem Vorreiterstatus als südostasiatische Musterrepublik, auch durch seinen unvergesslichen Charme. |
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